Sanierung der historischen Jahn-Orgel in der Klosterkirche Riesa

Das Attribut "historisch" ist dabei bewusst gewählt, wurde doch der Erbauer Friedrich Nikolaus Jahn zu seiner Zeit als "der geschickteste aller (Sächsischen) Orgelbauer" bezeichnet, und die Orgel in der Klosterkirche ist das an Klangfarben reichste Werk und eines seiner größten. Bei dem Instrument handelt es sich um eine außerordentliche Rarität, deren Sonderstellung einen enormen Aufwand rechtfertigt.

Die letzte Generalüberholung der Jahn-Orgel erfolgte 1984/85. Inzwischen hat sich der Zustand der Orgel soweit verschlechtert, dass keine reinen Orgelkonzerte mehr angeboten werden können.

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Der Orgelverein versteht sich als Unterstützer und Förderer der Orgellandschaft in Riesa. Seine Bemühungen sind Flanke, um der mit den Kosten der Erhaltung und Restaurierung üverforderten Kirchgemeinde zu helfen und potentielle Spender aufmerksam zu machen. Denn nur durch gemeinsame Anstrengung kann solch eine große Aufgabe, historisches Erbe für Gegenwart und Zukunft zu erhalten, gemeistert werden.

Restaurierung unserer historischen Jahnorgel hat begonnen
Ausbau der Orgel in der Klosterkirche

Ein Spieltisch, an dem man nicht mehr spielen kann: Nutzlos hängen die Abstrakten, die sonst die Verbindung von der Taste zur Pfeife herstellen, herunter. Auch sie wurden, wie die Klaviaturen und das Pedal, ausgebaut und in die Werkstatt gebracht.

Orgelbauer beim Ausbau: Nicht lange wird man diesen unverstellten Blick durch den Prospekt in die Kirche haben. Nach notwendigen Bau-, Elektround Entgiftungsarbeiten (Hylotox) werden die restaurierten Orgelteile ab März 2017 nach und nach wieder eingebaut werden.

Inzwischen sieht die Klosterkirche wieder wie vorher aus. Aber vom 29. August bis zum 1. September verteilte sich die Orgel auf die ganze Kirche. Hier wartet das Gros auf seinen Transport per LKW in die schöne Lausitz. Auch eine Orgel braucht mal eine Wellness-Kur…

Die Becher der Posaune 16’ - Das Zungenregister im Pedal kann besonders gut Textzeilen wie diese zum Klingen bringen: „Erd und Abgrund muss verstummen, ob sie noch so brummen.“

Das ist die Erklärung dafür, wie die Becher der Posaune und alle anderen Teile, die nicht durch die Tür und um die Ecke passten, heruntergekommen sind. Orgelbauer sind sparsame Leute: Wozu ein Kran, wenn es auch ein Gerüst und Muskelkraft tun?

Hilfe! Altmetalldiebe! – Ach nee, sind ja nur Reinhard Schäbitz und Albrecht Haasemann, die dafür sorgen, dass es ein Jahr lang etwa 1400 Pfeifen weniger in Riesa gibt.

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Fotos:
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